Aktivstall Altmühltal Wanderreiten

Wanderreiten

 

 

 

 

 

 

 

Liebe Freunde,

mit den folgenden Bildern möchte ich Euch einen Eindruck vermitteln von der wunderschönen und abwechslungsreichen Landschaft hier bei uns im Altmühltal und den vielen netten und interessanten Menschen und Ihren Pferden, mit denen ich herrliche Ritte erleben durfte.

Und ich möchte in Euch natürlich auch die Neugierde und die Lust auf das „Abenteuer Wanderreiten“ wecken, denn wie Erich Kästner schon sagte:

„Es gibt nichts Gutes. Außer man tut es“!

 

Viel Spaß beim Betrachten der Fotos wünscht Euch

Eure Wanderrittführerin
Irmi Braun

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Was versteht man unter Wanderreiten?

Als Wanderreiten bezeichnet man mehrtägige Wanderungen zu Pferd. Im Mittelpunkt stehen dabei das Naturerlebnis, die langsame, ursprüngliche und umweltfreundliche Art des Reisens, das bessere Kennenlernen sowohl der Landschaft als auch des Pferdes, mit dem man beim Wanderreiten den ganzen Tag zusammen ist und von dessen Wohlergehen das Ankommen am Ziel entscheidend abhängt.

Übernachtet wird beim Wanderreiten unter freiem Himmel, beim Bauern, in Zelten oder auf Pferdehöfen, die Übernachtungsmöglichkeit für Pferd und Reiter bieten. Das Gepäck wird entweder auf dem Reitpferd in Satteltaschen vor und hinter dem Sattel transportiert oder auf einem mitgeführten Packpferd. Wanderreiten gilt als die älteste Form der Nutzung des Pferdes durch den Menschen. Es setzt ein ausgebildetes, gehorsames und verkehrssicheres Pferd voraus, fördert aber auch dessen Selbständigkeit und erlaubt dem Reiter dadurch die intensivste „Zwiesprache“ mit seinem Reittier. Als Wanderreitpferd eignen sich besonders die naturbelassenen Reitpferderassen (Robustpferd), Kleinpferde und Araber, aber auch Warmblüter und sogar Maultiere. Wichtig für das Wanderpferd ist vor allem (neben der mentalen Eignung) ausreichende Tragfähigkeit des Rückens und ein stabiles Fundament, sowie gesunde Beine. Quelle: Wikipedia

 

Voraussetzungen

Je nach Dauer und Schwierigkeit der Strecke ist eine entsprechende Vorbereitung von Pferd und Reiter erforderlich. Dazu gehören Konditionstraining des Pferdes, Gewöhnung an jede Art von Straßenverkehr, Schulung des Pferdes für die Überwindung natürlicher Geländehindernisse wie Abhänge, schmale Pfade und Engstellen, Gewässer usw. Auch soll das Pferd gelernt haben, eine gewisse Zeit lang ruhig und entspannt angebunden zu stehen. Nur so können Reiter und Pferd sich in den Pausen erholen und Kraft schöpfen für die nächste Etappe. Das korrekte Führen eines Pferdes heißt, dass es neben dem Reiter und – bei Bedarf – auch hinter ihm geht. Es passt sich der Geschwindigkeit des Führenden an. Alles andere, wie Drängeln, Ziehen und Stoßen ist nicht nur unglaublich anstrengend, sondern kann in bestimmten Situationen auch gefährlich werden.

Mehrtägige Ritte verlangen aber auch vom Reiter eine besonders gute körperliche Kondition und ein entsprechendes Training. Denn der Begriff setzt sich – wie der Name schon sagt – aus Wandern und Reiten zusammen. Mehrere Stunden am Tag im Sattel zu verbringen, zeitweise neben dem Pferd mit zulaufen und steile Anstiege oder Abhänge zu führen kann sehr anstrengend sein.

 

Tipps für unterwegs

Die grundlegende Ausrüstung des Pferdes ist ein optimal passender Sattel, Satteldecke, Kopfstück mit Möglichkeit zum Abschnallen des Gebisses (Wanderreithalfter), Halfter, Strick und Packtaschen.

 

Bei mehrtägig geführten Wanderritten gehört folgendes zur Packliste:

    • Regendichte, bequeme, knöchelhohe Schuhe
    • Angenehme Reitkleidung mit Zwiebelsystem
    • Kleidung zum Wechseln
    • Kopfbedeckung
    • Regenschutz für Mensch und Tier
    • Insektenschutz für Mensch und Tier
    • Getränke
    • Putzzeug mit Hufkratzer
    • kleines Erste Hilfe Set inklusive Rettungsdecke
    • Taschenmesser
    • ggf. faltbarer Eimer für das Tränken des Pferdes unterwegs
    • Geldbeutel mit Personalausweis / Equidenpass
    • Aufgeladenes Handy
    • Hygieneartikel / Taschentücher / ggf. Medikamente
    • Sonnencreme
    • Taschenlampe / ggf. Beleuchtung für Pferd und Reiter
    • ggf. Abschwitzdecke
    • ggf. Ersatzhufschutz

 

Für den Inhalt der Satteltaschen gilt: Nur mitnehmen, was wirklich wichtig ist und jeden Tag gebraucht wird! Belasten Sie Ihr Pferd nicht mit mehr Gepäck als unbedingt nötig. Bei einer Trossbegleitung wird das Gepäck des Reiters von Quartier zu Quartier mit dem Auto transportiert. Dies erlaubt die Mitnahme von mehr Ausrüstung und gibt somit mehr Sicherheit.

 

Das korrekte Verhalten des Wanderreiters

1. Wanderreiter haben grundsätzlich Zeit und hetzen nicht von Station zu Station.

2. Bei Begegnung mit Spaziergängern wird im Schritt rechts hintereinander geritten. Ein freundlicher Gruß sollte selbstverständlich sein.

3. Wege werden nur in Ausnahmefälle verlassen und natürlich keine neuen Pfade durch Wald und Flur getrampelt.

4. Besondere Vorsicht gilt im Straßenverkehr.

5. Bei Ankunft im Quartier werden die Stallordnung des Gastgebers und dessen Anweisungen befolgt.

6. Das Quartier wird sauber verlassen, so wie es vorgefunden wurde. Wer sich freundlich verabschiedet, der darf sicher gerne wiederkommen.